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Dass Werbung wichtig ist, wissen wir alle...
Sie wollen aktiv auf den Markt zugehen und die Chancen nützen, die sich Ihrem Unternehmen bieten.
Es ist erwiesen, dass es heute immer schwieriger wird, ohne aktive Kommunikation am Markt zu bestehen und sich vom Konkurrenzumfeld abzuheben.
WAS TUN?
• Welche Möglichkeiten gibt es Unternehmen der unterschiedlichsten Betriebsgrössen, ihre Zielgruppe zu erreichen, die Stärke des Unternehmens und die verschiedenen Produkt- und Kundenvorteile zu kommunizieren?
• Welche Kommunikationsmaßnahme ist genau die richtige für den jeweiligen Betrieb?
• Auch die Frage nach dem entsprechenden Budget ist wichtig. Kann sich ein kleiner Betrieb überhaupt eine gezielte Kommunikation leisten?
Um das Verhältnis von Werbeaufwand zu Werbenutzen zu optimieren, schlagen wir Ihnen das folgende Vorgehen vor: Nehmen Sie sich zusammen mit Ihren Führungskräften einen halben Tag Zeit und achten Sie darauf, dass aus jeder Abteilung und aus jeder Funktion eine Person anwesend ist. Jeder Teilnehmer soll sich anhand des nachfolgenden Fragenkatalogs auf den Tag vorbereiten.
1 Wettbewerb: Wer sind die stärksten Mitbewerber (Firma, Produkte, Preissegment, Lage etc.)? Welche Stärken haben diese Wettbewerber Ihrer Meinung nach und wie unterscheidet sich Ihr Betrieb von dieser Konkurrenz? 2 Marktsituation: Beschreiben Sie die derzeitige Marktsituation in Ihrem Segment im Allgemeinen und unter Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten. Wohin geht der Trend in Ihrer Branche? Wird der Trend auch bei Ihrem Unternehmen zum Tragen kommen? 3 Unternehmen: Beschreiben Sie in nur zwei Sätzen, was Ihr Unternehmen, Ihr Produkt- und Leistungsprogramm ausmacht. Gibt es in der Geschichte des Unternehmens wichtige Eckpunkte, die sich für eine verstärkte Kommunikation mit den Kunden eignen (Tradition, Innovation, Preise, Jubiläen, Neueinführungen etc.)? Erstellen Sie eine Übersicht, in welche Kommunikationsmassnahmen Sie in den vergangenen zwölf Monaten investiert haben (Anzeigen, Sponsoring, Flugblatt, Aktionswochen etc.), und versuchen Sie diese zu bewerten im Hinblick darauf, ob Kunden Sie deshalb angesprochen haben oder ein erhöhter Absatz in der Folge zu erkennen war. 4 Zielgruppen: Beschreiben Sie Ihre Hauptkundengruppe. Was lesen Ihre Kunden? Wollen die Kunden beraten werden etc.? Gibt es Kundengruppen, die Sie zukünftig verstärkt in Ihrem Betrieb bedienen möchten? Beschreiben Sie diese und klären Sie das Potenzial. Diese Liste dient als Gerüst für die Vorbereitung des gemeinsamen Tages und ist sicherlich nicht vollständig. Damit soll die Richtung strukturiert werden, in die die Überlegungen aller Teilnehmenden gehen sollen. So vorbereitet, starten Sie mit Ihren Führungskräften in die Besprechung.
1 Analyse: Bestandsaufnahme der Ist-Situation: Nehmen Sie für jeden Punkt (Wettbewerb, Markt, Unternehmen, Zielgruppe) ein grosses weißes Plakat und sammeln Sie die einzelnen Punkte der Beteiligten. Sie dienen, an den Wänden angebracht, als Ideenbringer im weiteren Verlauf. 2 Stärken-Schwächen-Profit: Arbeiten Sie die Stärken Ihres Unternehmens heraus. Was macht sie für Ihre Zielgruppe am Markt einzigartig? Es ist wichtig, dass Sie für Ihren Betrieb die positiven Punkte finden, die für Ihre Kunden einen solchen Mehrwert bedeuten, dass sie nur bei Ihnen kaufen wollen. Setzen Sie diesen Stärken ganz kritisch die Schwächen gegenüber, die jeder Betrieb hat. 3 Grundidee und Marschrichtung finden: Schreiben Sie die gefundene Stärke auf ein Blatt und entwickeln Sie um diesen Punkt herum verschiedene Geschichten, die diese Stärke immer wieder betonen. Dann schreiben Sie die Zielgruppen auf ein anderes Blatt und überlegen sich Situationen, in denen diese Menschen anzutreffen sind, und woher sie ihre Informationen beziehen.
Nun verknüpfen Sie beide Gedankengänge in einem Schema. Beispielsweise so:
- Stärke: Junges, motiviertes Team
- Neue Zielgruppe im Marketing: Die Nachwuchsmitarbeiter Ihrer Kunden und von potenziellen Kunden
- Geschichte: Lehrlinge «leiten» für eine Woche den Betrieb – Chefs werden wieder zu Lehrlingen, Lehrlinge zu Chefs (Stärke: junges Team, Lehrlinge, Botschaft = jung und innovativ).
Das ist nur ein Beispiel, wie Sie geeignete Strategien – in diesem Fall für langfristige Kundenbindung entwickeln können. Vielleicht ein Beispiel, welches zu einfach daherkommt, vielleicht auch ein Beispiel, das sehr beschränkt umgesetzt werden kann. Aber ein Beispiel, welches die Idee knapp und klar zusammenfasst.
Wichtig ist es, für das ganze Jahr Geschichten zu entwickeln, zielgerichtet diese Massnahmen zu verfolgen und nicht alles überall machen zu wollen: Wenn Sie sich genau überlegen, welche Kunden Sie haben, welche Sie wollen und was diese Kunden wollen und brauchen, dann können Sie ohne grossen Aufwand strategisch richtig und erfolgreich kommunizieren.
Und vor allem: Gute Ideen ersetzen große Budgets. ABER: Dem Ziel angemessene Budgets erhöhen den medialen Marketingdruck mit dem die Werbebotschaft transportiert werden kann.
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